Tinnitus aurium (lat. das Klingeln im Ohr)


Beschreibung:

Betroffene nehmen Geräusche wahr, die keiner äußeren Schallquelle zugeordnet werden können.
Dies steht im direkten Zusammenhang mit einer Beschädigung von Gehörzellen die durch stressige Situationen (u.a. Bluthochdruck) bzw. Überlastung (z.B.: durch Lautstärke) hergeührt werden kann.
Wenn die Beschädigung nicht mehr als sechs Monate (laut Schulmedizin) zurückliegt, besteht die Chance auf eine Regenerierung dieser Zellen.
Nach einem halben Jahr spricht man von einem chronischen Tinnitus. Hier kann man sich für gewöhnlich nur noch an den Ton gewöhnen.
Die gegebenen Umstände führen zu einer Mangeldurchblutung der Ohren. Durch das fehlen der Nährstoffe hier können die Gehörzellen manche Geräusche nicht mehr erkennen.
Geräusche werden normalerweise an das Nervensystem weitergeleitet. Durch das Fehlen dieser Informationen produziert der irritierte Hörnerv selbst Signale selbst Signale welche als Tinnitus wahrgenommen werden.

Weitere Ursachen können hier eingesehen werden.


Folgerungen:

Eine bessere Durchblutung der Ohren hilft der Regenerierung der Gehörzellen.
Situationen die Stress generieren sowie laute Musik weitgehendst vermeiden.


Maßnahmen die den Zustand verbessern können:

- verschiedene Entspannungsverfahren (z.B.: Yoga Nidra)
- Pranayama (Atemübungen) insbesondere Nadi Shodhan Pranayama (Wechselatmung) und Bhramari (Bienenatmung)
- Inversionen (Yogasanas in denen sich die Füße oberhalb des Kopfes befinden) wie z.B.: Servangasana (Schulterstand), Shirshasana (Kopfstand) und sogar Adho Mukha Svanasana (der Hund)
- Ohrenkerzen können durch ihr waberndes Geräusch ebenfalls zu einer Verbesserung des Zustands führen.
- Eine Ohrenmassage fördert auch die Durchblutung der Ohren.

 


Achtung!


Vor dem praktizieren der oben genannten Übungen aufgrund von Tinnitus sollte immer zuerst ein Arzt oder ein Yoga Therapeut konsultiert werden.